MORGENS VIEL ZU FRÜH!

MORGENS VIEL ZU FRÜH!

Bei minimalismus-leben.de fragt Michael Klumb seine Leser, wie unsere Morgenroutine aus sieht…

Ein Thema über das ich eigentlich noch nie so richtig nach gedacht habe…

Es war einfach so.

Mir fällt sehr deutlich auf, das mein Mann und ich, was die Morgenroutine angeht, wie Tag und Nacht sind!

Beim aufstehen mag ich es langsam.

Er schnell und zackig! 

Ich sage ja immer: Gegensätze ziehen sich an.

Es gibt auch kein besser oder schlechter.

Wir sind was das betrifft einfach Grundverschieden.

Ich stelle meinen Wecker lieber eine halbe Stunde früher, weil hetzen am Morgen resultiert bei mir in schlechter Laune.

Wenn ich unruhig geschlafen habe, kann ich meinen Wecker, mit einem Luxusgefühl auf eine halbe Stunde später stellen und brauche mich immer noch nicht zu beeilen.

Als erstes gehe ich in die Küche und stelle den Wasserkocher an.

Dann ein Boxenstopp…

Zurück in die Küche und erst einmal einen halben Liter Matcha anrühren.

Zurück ins gemütliche warme Bett, Tee trinken und ich gebe es zu: Zuerst geht das Tablett an, ich schaue nach, wie das Wetter wird, was die Politik so sagt, Mails und Facebook.

Nochmal Wasser kochen.

Dann unter die Dusche.

Nicht lange, aber richtig schön warm.

Ich mag das!

Es entspannt meine Muskeln.

Zurück in die Küche und mit einer French Press, mit dem abgekühlten Wasser, Kaffee aufgießen.

Am Abend zuvor achte ich darauf, ob noch genug gemahlener Kaffee da ist.

Früh am Morgen Kaffee zu mahlen, ist nicht wirklich toll für die Nachbarn.

Kaffee aus ungemahlenen Bohnen auf zu gießen, schlecht für mich!

Ich ohne Kaffee am Morgen ist definitiv schlecht für meine Patienten!

Ich stehe dazu, Matcha und Kaffee sind die Drogen meiner Wahl!

Ich überlege mir, was ich zum arbeiten an ziehe.

Da alles farblich zusammen passt, nichts im Kleiderschrank ist, das mir zu groß oder zu klein ist, geht das definitiv schneller, wie vor meinem minimalistischen Leben!

Fünf Paar Schuhe machen die Auswahl extrem leicht, einfach und auf wunderbare Weise schnell!

In aller Ruhe trinke ich meinen Kaffee und mache mich fertig.

Zum Glück ist meine Arbeitsstelle um die Ecke.

Ich habe keinen Stress mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Das ist Luxus pur!

Bei meinem Mann sieht der Morgen definitiv anders aus!

Vor allem wenn er Frühschicht hat und dadurch, meiner Meinung nach, Mitten in der Nacht aufstehen muss.

Das ist Morgens viel zu früh!

Ich bewundere ihn, dass er das kann!

Er hat alles genau auf 25 Minuten durch getaktet.

Wecker! Fünf Minuten später: der nächste Wecker! Dann in fünf Minuten: der Nächste!

„Okay, ich steh ja schon auf!“

Er springt unter die eiskalte Dusche! Ja er duscht gerne eiskalt!

Er sagt, dass er dadurch wach wird!

Nur wenn es Draußen eiskalt ist schmuggelt sich ein wenig warmes Wasser rein.

Er zieht sich an, da er Minimalist ist und all seine Kleidung sehr ähnlich aus sieht, nimmt er einfach das, was in der Schublade oben drauf liegt.

Einfach und unglaublich zeitsparend!

Wenn er genug Minuten zur Verfügung hat, kocht er schnell Wasser und gießt direkt Kaffee auf.

Trinkt seinen Kaffee, während er sich die Schuhe und seine Jacke anzieht.

Er trägt einen Bart, so spart er kostbare Minuten!

Rasieren braucht ja wirklich Zeit!

Dann springt er auf´s Fahrrad.

Sein Arbeitsweg ist je nach Strecke +- 20 km.

Das bedeutet, das er vor und nach seiner Arbeit Sport macht!

Wenn er über Land fahren kann, dann sieht er Rehe, je nach Jahreszeit Störche, die weite Landschaft und Raubvögel!

Beim Rückweg setzt er sich gerne Mal auf eine Bank und bewundert die Umgebung.

Wir frühstücken nicht.

Ich habe mir schon immer gerne Zeit gelassen.

Auch als mein Schulbus um 6.45 Uhr vom Dorf abfuhr.

Deswegen hat sich nicht wirklich viel verändert an meiner Morgenroutine.

Mein Mann ist übrigens klar im Vorteil, wenn wir extrem früh zum Zug oder Flughafen müssen.

Ich existiere dann nur und er ist fit und gut gelaunt!

Apropos!

Mein Mann versteht das Konzept eines Föhns nicht!

Er findet das so was von überflüssig!

Ich habe ihn oft mit gefrorenen Haaren gesehen!

„Wieso föhnen, irgendwann sind meine Haare doch trocken!“

In den Niederlanden ist das normal!

Die meisten meiner niederländischen Freunde sind sowas von abgehärtet!

Für mich als Deutsche ist ein Leben ohne Föhn unvorstellbar, vor allem im hohen Norden!

Genau ein Tag nachdem ich diesen Artikel geschrieben habe, ist es mir nach langer Zeit Mal wieder passiert.

Na ja, eben dass, warum mein Mann es sehr seltsam findet, das ich Tee und Kaffee im Bett trinke: Ich habe einen halben Liter Matcha im Bett umgekippt. Mist!

 

3 Gedanken zu “MORGENS VIEL ZU FRÜH!

  1. Nanne sagt:

    Hihi, dann habe ich wohl niederländische Wurzeln 😉 Wobei im Winter föhne ich meine Haare manchmal wirklich, um nicht mit nassen Haaren Rad zu fahren.
    Liebe Grüße Nanne (vom Stammtisch)

    Gefällt mir

    1. minimalismusentspannt sagt:

      Heute nach der Sauna, sagte Joost “Du glaubst gar nicht was ich gerade gesehen habe! Ein Mann hat erst seine Haare geföhnt und dann seine Füße!!! Ich verstehe das nicht, wer föhnt seine Füße???“
      “Vielleicht hat er Fußpilz und dann ist das eventuell wichtig…???“
      “Na super er hat seine Füße schön auf die Sitzbank abgestellt, bääääh!“
      Also ich habe noch NIE jemanden Füße föhnen sehen. Vielleicht gibt es dafür ja eine Erklärung??? Schöne warme Füße?

      Gefällt mir

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